Inyan

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Inyan wurde uns als "Extremfall" vom Tierschutzverein 4 Hufe im Glück e.V. vermittelt. Er wurde in Irland geboren und dort gewaltsam ausgebildet, bis er sich wehrte und niemanden mehr an sich ran ließ. Der Weg zum Schlachter war ihm gewiss. Doch in Deutschland hat er vor 3 Jahren eine liebe Menschin gefunden, bei der er sehr gut versorgt wurde und die ihm viel Zeit gelassen hat, sein Trauma zu bewältigen. Sie gab ihm seinen Namen "Inyan", indianisch für Fels in der Brandung. Doch bis heute ist Inyan Menschen gegenüber extrem skeptisch und furchtsam geblieben. Diverse Situationen werfen ihn völlig aus der Bahn. Dinge, die auf den ersten Blick normal erscheinen, sind für Inyan unmöglich.
Aus persönlichen Gründen musste Inyan diese Station seines Lebens leider verlassen. Gesucht wurde für ihn ein Ort, wo man sich mit den Sorgen solcher Pferde auskennt - und so wandte sich der Tierschutzverein an uns.
Dank des professionellen, hervorragenden, sehr erfahrenen und ruhigen Transports von Dirk Bongartz (www.pferde-transport.eu) ist Inyan gut bei uns angekommen und durfte seine neuen Freunde begrüßen.

Natürlich war unser Plan, Inyan wie jedes neue Ranch-Pony nach und nach vorsichtig in die große Herde zu integrieren. Dieses hat uns Inyan kurzentschlossen abgenommen. Nachdem er mehrere Stunden recht entspannt auf dem abgetrennten Paddock stand, freundlich Kontakt mit den anderen Pferden über den Zaun aufgenommen und seine Umgebung samt Trainingsfläche erkundet hat, ist er souverän und elegant über den ca 1,50m Holzzaun zur Herde rein gesprungen.
Wir dachten zunächst, es sei ein Versehen und haben ihn wieder auf seinen Extra-Bereich "gerettet"....doch keine 5min später zeigte er uns seine beeindruckende Leistung erneut.
Nun läuft Inyan also gemeinsam mit den anderen Pferden im Paddock-Trail. 😉
Glücklicherweise sind unsere Außenzäune deutlich höher als die Zwischenzäune im Trail....aber Inyan macht auch keine anstalten, weitere Sprünge zu versuchen.
In der Herde findet er sich sofort gut zurecht und knüpft sehr freundlich engere Kontakte. Unsere Herde geht grundsätzlich entspannt mit neuen Pferden um, so hat er auch genug Zeit, sich auf seinem neuen Gebiet zurecht zufinden.
Erste Spielfreunde wurden genauso schnell gefunden.